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01.05.2018  00:00 - 01.06.2018 00:00

Azaleenpracht im Harry Maasz Garten

 

Unser historisches Gartenkleinod des Lübecker Landschaftsarchitekten Harry Maasz (1880-1946), erstmals angelegt 1924, zeigt sich von Mitte Mai bis Anfang Juni in seiner schönsten Farbenpracht. 1200 japanische Azaleen leuchten in expressiven Noldefarben und laden im Gartencafé unter der Blutbuche oder im Herzstück des Harry Maasz-Gartens inmitten des Blütenmeeres zum Verweilen ein.

03.06.2018  12:00

Sonntagsführung um 12 Uhr

 

Jeden Sonntag findet um 12 Uhr eine Führung durch die aktuelle Ausstellung statt.

 

Eintritt inkl. Führung: 9 €

09.06.2018  12:00

Präsentation und Eröffnung: rotating_mirror_rotating

 

Präsentation der Lichtskulptur von Mischa Kuball mit Einführung von Prof Dr. Ulrich Krempel und einer Begrüßung von Brigitte Gerisch. Mischa Kuball ist anwesend.

 

Die neue dauerhafte kinetische Spiegelskulptur rotating_mirror_rotating von Mischa Kuball markiert die langjährige konzeptuelle Verbundenheit zu den Stiftern Herbert und Brigitte Gerisch mit den aktuellen künstlerischen Fragen von Licht, Natur, Architektur und dem Menschenbild, das wir haben. Kuball inszeniert die Immaterialität des Spiegelbildes im Kontext der Sammlung der Herbert Gerisch-Stiftung und stellt sich in den Dialog mit den Skulpturen der Sammlung wie Mimmo Paladino und Thorsten Goldberg, setzt sich aber auch in Bezug mit dem modulierenden Tageslicht und der jahreszeitlichen Flora.

 

In der Remise wird temporär ein Frühwerk Mischa Kuballs gezeigt: Projektionsraum 1:1:1 - rotating von 1992/1995

 

Uns selbst sehen und die Welt, in den Spiegelflächen einer minimalistischen, sich allmählich drehenden Skulptur: das ist die Botschaft der Arbeit von Mischa Kuball für die Gerisch-Stiftung. Lakonisch steht das Werk mit seinen vier Flügeln in einem der Höfe der Parkanlage, in seinen Proportionen und seiner vertikalen Erstreckung den Maßverhältnissen einer großen stehenden Figur durchaus nahe. Das sich allmählich drehende Spiegelobjekt lockt den Betrachter mit vielfachen Möglichkeiten der Ein-und Anblicke. Die Spiegel reflektieren – seitenverkehrt - unser eigenes Abbild, wenn wir ihnen nähertreten; sie verändern und brechen dieses aber in jedem Moment, den wir vor der Arbeit verbringen. Die unterschiedlich breiten Spiegelflächen kommunizieren untereinander durch die in der Bewegung verändernden Winkel, zeigen uns erneut gespiegelte Bilder im sich nähernden oder entfernenden Nachbarspiegel. Kein Bild ist statisch, alle Reflexion von Welt und uns selbst bewegt sich, ist gebunden an die Drehbewegung der Skulptur, die wir als Betrachter nur im eigenen Mitgehenden auch nachvollziehen können.

 

 

Dabei knüpft der Künstler an wesentliche Elemente seiner bildhauerischen und installativen Arbeiten an. Das Licht in seinen Erscheinungsformen als Tages- wie Kunstlicht, die Spiegel als Bilder der Welt wiedergebende reagierende (Bild)flächen, die Bewegung der bildgebenden Spiegel und die rechtwinklige Konstruktionsform der acht Spiegelflächen stehen für das minimale Vokabular, das die baugebundenen und ortsspezifischen Werke Kuballs ausmacht. Die kalkulierte Reduziertheit der werkerschaffenden Elemente setzt für uns, die Betrachter, eine Vielzahl von Sehmöglichkeiten frei.  Je nach unseren Blickwinkeln auf die - und dem Abstand von den - Bildflächen sehen wir Himmel oder Erde, Elemente des Parks, die gebaute Umgebung, Personen als Ganzfiguren oder im Detail, gespiegelt in Etappen vor uns. Das künstliche Licht vom Boden der Installation her fügt eine weitere Ergänzung zu den Möglichkeiten unserer Wahrnehmung hinzu. 
Mischa Kuball war schon früh, 2003, einer der Berater der Gerisch-Stiftung, gemeinsam mit Künstlern wie Dani Karavan und Kuratoren wie Christoph Brockhaus. 2018 hat diese lange Verbindung nun zu einer Installation in situ, vor Ort geführt.

Dabei knüpft der Künstler an wesentliche Elemente seiner bildhauerischen und installativen Arbeiten an. Das Licht in seinen Erscheinungsformen als Tages- wie Kunstlicht, die Spiegel als Bilder der Welt wiedergebende reagierende (Bild)flächen, die Bewegung der bildgebenden Spiegel und die rechtwinklige Konstruktionsform der acht Spiegelflächen stehen für das minimale Vokabular, das die baugebundenen und ortsspezifischen Werke Kuballs ausmacht. Die kalkulierte Reduziertheit der werkerschaffenden Elemente setzt für uns, die Betrachter, eine Vielzahl von Sehmöglichkeiten frei.  Je nach unseren Blickwinkeln auf die - und dem Abstand von den - Bildflächen sehen wir Himmel oder Erde, Elemente des Parks, die gebaute Umgebung, Personen als Ganzfiguren oder im Detail, gespiegelt in Etappen vor uns. Das künstliche Licht vom Boden der Installation her fügt eine weitere Ergänzung zu den Möglichkeiten unserer Wahrnehmung hinzu. Mischa Kuball war schon früh, 2003, einer der Berater der Gerisch-Stiftung, gemeinsam mit Künstlern wie Dani Karavan und Kuratoren wie Christoph Brockhaus. 2018 hat diese lange Verbindung nun zu einer Installation in situ, vor Ort geführt.

 

(Text Dr. Ulrich Krempel)

  • (c) Mischa Kuball: rotating_mirror_rotating
09.06.2018  19:30

Live in concert: Finn Cocheroo & the LoFi-Few

 

Im Rahmen der Holstenköste begrüßen wir „Rendsburgs coolste Band“: Die LoFi-Few machen feinsten Electric Blues'n'Roll bis hin zum Soul. Musikalische Einflüsse sind neben den Klassikern hauptsächlich Künstler wie John Mayer und Sean Costello. Auch Al Green und Ray Charles werden gerne mal interpretiert. Das Musikspektrum reicht von kraftvoll bis smooth. Finn Cocheroo macht jeden Song zu etwas besonderem und drückt ihm seinen unverwechselbaren Stempel auf.

 

Eintritt frei

  • Copyright: Beate Grams
10.06.2018  12:00

Sonntagsführung um 12 Uhr

 

Jeden Sonntag findet um 12 Uhr eine Führung durch die aktuelle Ausstellung statt.

 

Eintritt inkl. Führung: 9 €

10.06.2018  16:00

Lesung unter der Hängebuch: Wir erinnern uns an Anders Stüwe

 

Und wer von seinen zahlreichen Fans erinnert sich nicht an ihn und seine unvergleichliche Vortragskunst? An seine humorvollen und warmherzigen Interpretationen von Texten der Autoren Wilhelm Busch, Ringelnatz oder Morgenstern? Oder an seine brillanten Darstellungen der so hellsichtigen Gedichte von Erich Kästner? Unvergesslich auch seine Rilke Lesungen!

 

Ob im Café Harry Maasz oder draußen im Park, immer wieder hat er den literarischen Alleinunterhalter gegeben und allen Zuhörern heitere und besinnliche Momente geschenkt.

 

Abwechselnd lesen Ute Reinhardt und Wolfgang Schütz und folgen den Spuren, die Anders Stüwe hinterlassen hat. Die Lesung wird musikalisch begleitet von Arne Gloe (Akkordeon).

 

Eintritt: 12,- €

 

Um Anmeldung wird gebeten: Tel. 04321-555 120 oder E-Mail kontakt@gerisch-stiftung.de

  • Foto: Gabriele Vaquette
17.06.2018  12:00

Sonntagsführung um 12 Uhr

 

Jeden Sonntag findet um 12 Uhr eine Führung durch die aktuelle Ausstellung statt.

 

Eintritt inkl. Führung: 9 €

24.06.2018  12:00

Sonntagsführung um 12 Uhr

 

Jeden Sonntag findet um 12 Uhr eine Führung durch die aktuelle Ausstellung statt.

 

Eintritt inkl. Führung: 9 €